Bericht Generalversammlung 2022

Oedinger Jakobi-Schützen ziehen positives Fazit für 2022

Generalversammlung bespricht Neuerungen für das Königspaar

„Wir schauen heute auf das Jahr 1 nach Corona zurück“. Mit diesen Worten eröffnete Präsident Werner Tecker die Generalversammlung der Oedinger Jakobi-Schützen am vergangenen Samstag. Und im weiteren Verlauf wurde schnell deutlich, dass das Jahr 2022 unter dem Strich als Erfolgsjahr in die Vereinsgeschichte eingehen wird. So kann der Verein nach der Corona-Unterbrechung auf ein stimmungsvolles und sehr gut besuchtes Schützenfest zurückblicken.

Mehrere Premieren in 2022

Erstmals fand das Vogelschießen auf dem neu geschaffenen Gelände auf der Schlingewiese statt. Schon die Premiere wertete der Verein im Hinblick auf Besucherzahl und Atmosphäre als vollen Erfolg. Die Generalprobe für das Vogelschießen erfolgte drei Wochen vorher beim Schützenfest-Üben. Hierbei wurde – ebenfalls erstmals in 2022 – die Kompaniemeisterschaft in Verbindung mit dem Kinderschützenfest des Oedinger Ferienspaßes durchgeführt. Dieses gelungene Konzept soll im nächsten Jahr wiederholt werden. Schatzmeister Bernd Döbbelt konnte einen zufriedenstellenden Kassenbericht abgeben. Trotz stetig steigender Kosten gelang es, ein annähernd ausgeglichenes Finanzergebnis zu erzielen.

Schwankende Zahl von Königsbewerbern

Auch wenn die positiven Eindrücke bei weitem überwogen, wies Präsident Werner Tecker als Wermutstropfen auf die zuletzt ausbaufähige Anzahl von Bewerbern um das Königsamt hin. Dies sei umso unerklärlicher, da der Verein in den vergangenen Jahren bereits viele Maßnahmen ergriffen habe, um die finanzielle und zeitlich-organisatorische Inanspruchnahme des Königspaares zu reduzieren. Werner Tecker verwies hierbei vor allem auf deutlich erhöhte Geldzuschüsse, die Kostenbegrenzung für das Königspaar bei den Festbällen sowie die Transparenz, die der Schützenverein mit einem Leitfaden für das Königspaar geschaffen habe. „Das gibt es in dieser Form bei kaum einem anderen Schützenverein in der Umgebung“. Im Anschluss nahm die Diskussion darüber, welche Verbesserungen hier noch nötig und möglich sind, einen breiten Raum ein. Werner Tecker stellte erste Überlegungen des Vorstandes vor, wie mögliche Hemmschwellen für das Königspaar weiter abgebaut werden könnten. So soll am Schützenfest-Montag beim Ausholen des Königs auf das bisher übliche Frühstück für Vorstand und Offiziere verzichtet werden. Außerdem muss zukünftig beim Wecken nicht mehr die Königin für ein Frühstück für den Oedinger Spielmannszug sorgen, stattdessen wird der Schützenverein einen Imbiss organisieren. Neben diesen organisatorischen Entlastungen ist auch eine spürbare Reduzierung der Kostenobergrenze für die Festbälle geplant. Nach abschließender Beratung sollen alle Schützen im Frühjahr über die ab 2023 geltenden Neuerungen schriftlich informiert werden.

Online-Umfrage gestartet

Um bei den weiteren Planungen die Meinung möglichst vieler Vereinsmitglieder und Oedinger/innen einzubeziehen, beschreitet der Oedinger Schützenverein neue Wege. So wies Geschäftsführer Kai Bröring auf die Online-Befragung hin, die zeitgleich zur Generalversammlung gestartet wurde. „Innerhalb von 2 Minuten kann unter www.schuetzenverein-oeding.de/umfrage Jeder seine Meinung äußern. Die Rückmeldung erfolgt anonym.“

Als Nachfolger für den bisherigen Vizepräsidenten Dietmar Hornig wurde Maik Bednarz gewählt und dankte seinem Vorgänger für dessen langjährige Vorstandstätigkeit. Als bisheriger Protokollführer ließ Maik Bednarz dann noch einmal die wichtigsten Eckpunkte des Vereinsjahres humorvoll Revue passieren. Seinen Posten als Protokollführer übernimmt Kai Föcking. Präsident Werner Tecker schloss die Versammlung mit dem Ausblick auf das Schützenfest 2023 vom 29. bis 31. Juli und verband damit die Hoffnung, dass bis dahin die Waffen in der Ukraine wieder schweigen.

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